Donnerstag, 19. Juli 2012

In diesem Sinne...



 wünsche ich allen einen schönen Tag!


Der "Kampfhund"


 
Was ist ein Kampfhund ?

Die Bezeichnung "Kampfhund" steht für den "Beruf" des Hundes und nicht
- wie irrtümlich oft angenommen wird -
für seine Rassezugehörigkeit.

Ein Hund, welcher als Kampfhund missbraucht wird,
wird zu sogenannten Hundekämpfen eingesetzt.
Das Areal, auf dem der Hundekampf stattfindet wird "Pit" genannt.
Oft werden die Hunde, die in einer Pit kämpfen Pit Bull genannt,
dies ist in diesem Fall wiederum keine Rassebezeichnung.

In England, dem Ursprungsland der Hundekämpfe,
 wurden zum Glück diese Kämpfe im Jahre 1830 verboten.
Leider kommt es im Untergrund immer wieder mal zu illegalen Hundekämpfen
in Deutschland oder aber im benachbarten Ausland.

Hunde, die hierfür verbotenerweise immer noch missbraucht werden,
benötigen unsere Hilfe - und nicht unseren Hass!
Denn ein Hundekampf ist und bleibt eine pure Tierquälerei!

Ein weiterer weit verbreiteter Irrtum ist, dass Hunde,
die als Kampfhunde eingesetzt wurden oder werden,
aggressiv gegenüber Menschen sind.
Diese Hunde sind lediglich gegenüber Artgenossen unverträglich.
Immerhin muss der Mensch bei Hundekämpfen immer in der Lage sein,
die Hunde zu trennen und aus der Pit zu holen.

Hundekämpfe finden - wenn überhaupt -
allenfalls im Untergrund statt
und werden von kriminellen, kuriosen Typen organisiert.
Aber keinesfalls wird sich ein Liebhaber der als "Kampfhund"
verschrienen Hunderassen mit einem solchen
kriminellen Menschen auf eine Stufe stellen,
sondern gegen den Hundekampf und
gegen die Vorurteile gegen bestimmte Hunderassen arbeiten.
Aus diesem Grund wird Ihnen wohl kaum
ein "echter" Kampfhund beim Spaziergang über den Weg laufen,
 denn diese sind eher in Kellern eingesperrt,
 als dass sie spazieren geführt werden.

Der nächste Irrtum ist, dass der Tod des
Gegner-Hundes Ziel eines Hundekampfes ist.
Die Hunde könnten sich in Nu totbeissen,
wenn sie es ohne jeglicher Beisshemmung darauf anlegen würden.
Nein, das wäre wenig unterhaltsam und der Kampfhund-Besitzer wäre bald arm,
wenn er nach jedem Hundekampf einen neuen Hund braucht.
Gesellschaftliche Unterhaltung ist ja auch Sinn eines Hundekampfes
 - auf Kosten der Tiere - genauso wie auch Stier- oder Hahnenkämpfe.
Die meisten Hundekämpfe enden mit der völligen Erschöpfung der Tiere.

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube,
dass die Kiefer und die Beisskraft eines Hundes
der Rasse American Staffordshire Terrier oder American Pit Bull Terrier etc.
um ein vielfaches kräftiger sind, als beispielsweise die eines Schäferhundes,
 und deswegen würde von diesen Hunden eine grössere Gefahr ausgehen.
Dies ist so nicht richtig.
Würde sich die Kiefer- und Gebissform eines solchen Hundes (Stafford/Pit Bull/Bullterrier)
so gut zur Tötung bzw. Reissen eines anderen Lebewesens bewähren,
so würden doch auch die Wölfe und andere Raubtiere
mit einem ähnlichen Kiefer ausgerüstet sein.
Der Kiefer der Wölfe ähnelt jedoch eher dem eines Schäferhundes oder Jagdhundes.
Die Verletzungen, die durch den Biss eines Stafford's entstehen
sind nicht wesentlich schlimmer als Bissverletzungen
eines anderen grossen Hundes -
es wird uns nur durch die Medien als "wesentlich schlimmer" suggeriert.

Mit dem Verbot der Hundekämpfe in Deutschland
wurden zeitgleich alle Kampfhunde "arbeitslos".
Die Zucht der Hunderassen American Staffordshire Terrier,
American Pit Bull Terrier und Bullterrier basiert seit jeher
auf einer Liebhaberzucht mit dem Ziel "Familienhunde".
Besonders die genannten Rassen eignen sich oft als Familienhunde,
auch in kinderreichen Familien.
Sie sind sehr menschenbezogen, gelehrig und
unglaublich geduldig im Umgang mit Kindern,
weshalb der Staffordshire Bullterrier in England liebevoll
"Nanny Dog" (Kindersitter) genannt wird.
Übrigens ist der Staffordshire Bullterrier einer der beliebtesten Hunderassen in England.

Montag, 2. Juli 2012

Heute mal...

...eine Geschichte, die ich im www fand
und einfach nur rührend finde!

Sie zeigt uns, was wir von Kindern lernen können,
die gelernt haben, jedes Leben zu respektieren:

"In meiner Funktion als Tierarzt wurde ich gerufen, um einen 10 Jahre alten Irischen Wolfshund namens Rocky zu untersuchen. Die Besitzer, Andreas, seine Frau Stefanie und ihr kleiner Sohn Markus hingen sehr an Rocky und hofften auf ein kleines Wunder.

Ich untersuchte Rocky und fand heraus, dass er an Krebs sterben würde. Da wir nichts mehr für ihn tun konnten, bot ich an, den alten Hund in seinem Zuhause einzuschläfern. Während wir alles besprachen, entschieden Andreas und Stefanie, es sei gut für den 6-jährigen Markus, dabei zu sein. Sie dachten, er könnte vielleicht etwas aus der Erfahrung lernen.

Am nächsten Tag fühlte ich wie gewohnt den Kloß in meinem Hals, als Rockys Familie sich um ihn herum sammelte. Markus wirkte so ruhig, als er den alten Hund zum letzten Mal streichelte – ich fragte mich, ob er verstand, was da vor sich ging. Einige Minuten später schlief Rocky friedlich ein.

Der kleine Junge schien Rocky ohne Schwierigkeit oder Verwirrung gehen zu lassen. Wir saßen noch eine Weile zusammen, dachten laut nach über die traurige Tatsache, dass das Leben eines Tieres so viel kürzer ist als das der Menschen. Markus, der ruhig zuhörte, meldete sich zu Wort:

“Ich weiß warum.”

Überrascht schauten wir ihn an. Was dann aus seinem Mund kam, machte mich sprachlos. Ich hatte nie zuvor eine passendere Erklärung gehört. Sie änderte mein ganzes Leben.
Er sagte: “Leute werden geboren, um zu lernen, wie sie ein gutes Leben führen – jeden allzeit zu lieben und nett zu sein, richtig?”

Der 6-Jährige fuhr fort… “Naja, Hunde wissen schon wie das geht, also müssen sie nicht so lange bleiben.”

(Autor unbekannt)