Dienstag, 13. August 2013

Distresskissen-Hintergrund

 
 
 
Dieses hier ist eine Grundtechnik mit Distress-Stempelkissen,
mit der man niemals 2 identische Hintergründe schaffen kann.
Es sieht immer wieder anders aus!

Die meisten werden diese Technik kennen,
doch auf Vorführungen waren immer wieder mal welche dabei,
die das nicht kannten und deswegen hier ein kleiner Workshop dazu.

Es funktionieren auch andere wasserlösliche Stempelkissen
- Adirondack, Stamping Up u.ä. -
aber ich benutze am liebsten die Distresskissen.
 
Es ist eine alte Technik, die dann irgendwann vermarktet wurde.
(man muss ja alles heutzutage vermarkten und vor allem einen Namen geben!)
 
 
Was wird gebraucht?

  • mindestens 1 Distress Ink (ich habe 2 genommen, um es besser zeigen zu können)
  • eine Karteikarte
  • einen Mini Mister (oder anderes Fläschchen mit feiner Srühdüse) mit Wasser gefüllt
  • eine glatte abwaschbare Oberfläche, die grösser ist als die Karteikarte (eine Glasplatte, eine Folie o.ä.)
  • und einen Brayer (es geht auch ohne, dann hat man nur etwas schmierige Finger ;-) )
 
 
 
Mit dem helleren Kissen fange ich an und mache Abdrücke auf meiner Folie...
 
 
...es folgt das dunklerere Kissen...
 
 
...und dann sprühe ich Wasser darauf.
 

Die Farben laufen jetzt schon ineinander über:

 
Dann kann die Karteikarte hineingelegt werden.

 Es gibt nun einmal die Möglichkeit, sie immer wieder hoch zu nehmen und erneut reinzulegen oder wie ich es hier gemacht habe, mit dem Brayer (oder auch mit den Fingern!) über die Rückseite zu rollen, um damit die Farbe zu verteilen:
 
 
Und so sieht nun mein Hintergrund aus.

 Man kann ihn nun so trocknen lassen oder auch trocken fönen.

 Es kommt ganz darauf an, wie schnell Ihr ihn verarbeiten möchtet!


Ich freu mich auf Eure Experimente und Links zu Euren Werken
und würde mich freuen, wenn Ihr sie dort verlinkt KLICK 
 


1 Kommentar:

  1. Petra danke für den Workshop - auch wenn ich diese Technik gut kenne und gern nütze ist es doch praktisch so einen WS zu haben

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Freu mich über Dein feedback ... liebe Grüße, Petra