Montag, 26. August 2013

Reisstechnik mit MaskierTape

 
 
 
 
Die Reisstechnik ist auch mal wieder eine Technik,
auf einer Ebene zu arbeiten...
natürlich wieder mit meinem geliebten MaskierTape!
 
Manche haben mich gefragt, wieso ich denn so viel und gern auf einer Ebene arbeiten würde?!
Man könnte doch auch mit mehreren Papieren arbeiten und einfach aufkleben.
Ja! Könnte man!
Aber wenn man sich die Portokosten anschaut,
dann muss man einfach feststellen,
dass es da schon einen grossen Unterschied gibt,
ob ich nun auf einer Ebene arbeite oder immer mehr draufklebe. 
Meine Karten wiegen sowieso schon mehr, weil ich ja 300g/qm Karton als Grundträger benutze,
wenn ich nun auch noch alle Schichten aufklebe,
wird es einfach immer mehr.
Bei einer Karte wäre es nicht so schlimm,
doch wenn man mehr verschickt und dann sogar noch ins Ausland,
macht es sich in der Haushaltskasse einfach bemerkbar.
 
DAS ist aber nicht der einzige Grund!
Ich mag es einfach,
denn es ist für mich eine Herausforderung!
 
 
 Jetzt aber endlich zur Reisstechnik:
 
Der Gedanke dabei ist,
es soll wie zerrissenes Papier ausschauen!
Da gibt es viele Möglichkeiten,
eine, die ich sehr mag,
möchte ich hier ein wenig erklären.
 
Als erstes nehme ich mein MaskierTape
und reisse es in 2 Hälften...
 
genau so wie ich es auseinandergerissen habe,
hefte ich es als V auf meine Karteikarte:
 
Mein Gedanke dabei:
ich schaue zwischen zerrissene Blätter hindurch
und sehe einen Teil einer Szene.
Hier habe ich dann diesen bekannten Autor gestempelt...
 
ihm direkt eine Maske aufgesetzt und Wolken gestempelt.
Den Mond dann auch mit MaskierTape abgedeckt
 
und mit blauem Distresskissen gewischt....
 
Die Streifen wegnehmen....
 
...und seitenverkehrt auflegen.
mit dem rechten Streifen nun den Ausschnitt der Szene passgenau am "Riss" abdecken.
Unten war es bei mir zu kurz, also verlängerte ich den Streifen einfach mit dem Linken!
Stempelte Tintenfass und Füller, maskierte beides
und wischte mit Braun und Blau
 
Nun den linken Streifen nehmen und
genauso den Ausschnitt passgenau am "Riss" aufheften...
 
Text (weil es ja hier zum Thema passt) sollte auch noch auf meine Karte.
Aber nur auf den rechten Teil!
Deswegen stempelte ich den Text nur bis zu der Überschneidung.
Noch Tintenkleckse gestempelt und
auch wieder mit Blau und Braun gewischt:
 
Mein Text sollte aber auf die komplette rechte Seite,
also unten links auch nochmal abgedeckt,
so dass ich wirklich nur bis zu dem "Riss" stempelte:
 
Zum Schluss alle Masken entfernt und dem Gesicht,
Tintenfass und Füller noch ein wenig Farbe gegeben.
 
Und weil es mir unten noch ein wenig leer war,
kam zum Autor passend noch ein Rabe dort hin.
 
Nur noch matten und fertig!
 
Ich freu mich auf Eure Experimente und Links zu Euren Werken
und würde mich freuen, wenn Ihr sie dort verlinkt KLICK 
 


Kommentare:

  1. wow!
    Die Karte gefällt mir!
    Du hast tolle Techniken drauf und machst Sachen, die man nicht in hundertfacher Ausfertigung immer wieder sieht.

    Liebe Grüße
    Moni

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    1. Ganz lieben Dank Moni :-)
      Das sind alles Techniken, die schon "uralt" sind und ich schon mal auf meinem blog hatte. Doch durch eine Serverschliessung sind die Bilder alle weg und deswegen hol ich sie nun wieder raus. Freu mich, wenn es Euch gefällt! :-)

      Liebe Grüsse, Petra

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  2. eine imposante Karte !!!
    und wenn man nur das Foto sieht glaubt man gar nicht das es nur eine Ebene ist - irre !!!

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  3. Danke für die viele Mühe, die Du Dir immer machst. Bei Dir kann man immer was lernen oder wird an Gelerntes wieder erinnert. Finde ich einfach toll und treibe mich viel auf Deinem Blog rum.

    Liebe Grüße,
    Petra

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Freu mich über Dein feedback ... liebe Grüße, Petra