Dienstag, 17. März 2015

Die kreative Geschichte - Teil 1

Hallo Ihr!

Die kleine Geschichte, die ein paar sehr kreative Frauen und ich letztens zusammen geschrieben haben, gibt es heute. Niemand wusste, welche Wendung die nächste einbauen würde, keine konnte sich vorher schon etwas ausdenken. Es war eine mehr oder weniger ganz spontane Aktion, die uns unheimlich viel Spass gemacht hat, superspannend war und jahaaaaaaaa ...

es wird eine Fortsetzung geben *freu*

Doch bevor es weitergeht, erstmal viel Spass beim Lesen von Teil 1 :-)

Den Start machte Annika vom Seemannsfaden:


"Ich geh' ein bisschen am Strand spazieren, bis später!"
Schnell die Stiefel angezogen, Mantel vom Haken genommen und den Lieblings-Schal um den Hals geschwungen - und schon ist sie aus dem Haus und atmet die kühle Luft ein.


Wie so oft denkt sie sich, wie schön es doch ist, so nah am Meer zu leben. Im Sommer sind es nur wenige Meter, bis die Füße im warmen Sand versinken können, und im Winter ist die frische Seeluft einfach wunderbar, um Alltagsgedanken auf und davon zu wehen.
Nach einigen Minuten Strandspaziergang bemerkt sie plötzlich ein leises Geräusch aus Richtung der Dünen. Was war das?


weiter ging es bei Jani vom Lillefrosch


Sie bleibt stehen. Sie ist sich nicht sicher was sie tun soll, so alleine hier draußen. Es ist weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Sie sucht die Gegend mit ihren Blicken ab und tatsächlich: Kleine Spuren führen in die Dünen hinein. Zwei Mal tief ein- und ausatmen. "Dann wollen wir mal.." murmelt sie und pirscht sich langsam heran. Plötzlich steht sie vor einer Zeichnung im Sand. Sie grübelt noch, ob die Zeichnung etwas mit den Fußspuren zu tun hat, als sie wieder das Geräusch hört. Nun aber schon viel weiter weg...


dann kam ich von petrasart ;-)


Das Geräusch interessiert sie sehr, aber die Zeichnung genauso. Die Abenteuerlust packt sie! Also was tun? Hektisch kramt sie in ihren Jackentaschen und findet den zerknitterten Zettel vom letzten Einkaufsmarathon. "Irgendwo muss ich doch noch einen Bleistift haben!" murmelt sie und tatsächlich findet sie einen. Mal wieder ist sie froh, so viele Taschen an ihrer Jacke zu haben! Schnell die Zeichnung auf die Rückseite des Zettels skizziert ehe der Wind sie komplett wegpustet und dann eilt sie dem Geräusch hinterher, welches nur noch grad eben vom Wind zu ihr getragen wird ...


Melanie von Bryllos, der Brillenknopf schrieb:


Langsam nähert sie sich den Dünen... Soll sie wirklich nachsehen? Vorsichtshalber nimmt sie ihr Handy in die Hand und hält die Notruffunktion im Anschlag. Bald ist sie auf der ersten Düne. Doch hier findet sie keinen Grund für das Geräusch. Sie setzt sich und lauscht. Vielleicht kann sie es zeichnen? Plötzlich ist dieses Knacken hinter ihr... Sie traut sich kaum, sich umzudrehen, als ihre Brille runterfiel...


Weiter ging es bei Sonja von Sew Imaging:


Sie tastet hektisch mit ihren Fingern im warmen Sand. Vergebens! "Wo ist meine Brille hingefallen?" Sie dreht ihren Kopf in Richtung des immer näher kommenden Geräusches um. Ihr Herz überschlägt sich. "Ohne meine Brille bin ich so gut wie blind!" denkt sie. Sie kann nur ein schemenhaftes Etwas erkennen. Ein Mensch, ein riesiges Tier?
Kurz überlegt sie, wegzulaufen, aber da kommt das riesige Etwas schon auf sie zu! Beim Näherkommen erkennt sie dann auch endlich den riesigen Zottelhund ihres Nachbarn. Sie bückt sich, um ihm durch's Fell zu streicheln, dabei bleiben ihre Finger in dem Halsband hängen.
Sie muss grinsen. Das hatte sie doch gekauft, damit der Hund NICHT mehr ständig entwischte. Hatte ja nicht viel geholfen!
Wie sie da so im Sand kniet, stößt sie mit dem Knie... an ihre Brille!
"Zum Glück, sonst hätte mich der Hund nach Hause führen müssen!" Sogar die Brillenknöpfe sind noch da.
 


Bei Sabine von Bines Nähterei ging es dann so weiter:


Aber da ist doch noch ein anderes Geräusch. Ihr Blick fällt auf den alten Leuchtturm. Kommt das Geräusch von da? Sie stapft durch den Sand. Da bemerkt sie etwas, was ihr noch nie aufgefallen war: Unter dem Leuchtturm im Fels befindet sich eine alte, verrostete Metalltür.
Zögernd geht sie zur Tür, öffnet sie und geht hinein. Hier ist es echt dunkel... Oh, da liegen ja Streichhölzer und Kerzen - rasch zündet sie eine Kerze an. Viel besser!
Nun kann sie sich auch genauer umsehen. Sie sieht, dass von dem Raum, indem sie sich befindet, mehrere Gänge abzweigen. Sie will sie erkunden, fürchtet aber nicht mehr zurück zu finden.
Bindfaden, sie braucht Bindfaden... sie hat doch ein Röllchen Nähgarn gekauft. Ist das vielleicht auch noch in einer ihrer Jackentaschen? Sofort fängt sie an zu kramen. Dann hat sie das Röllchen gefunden. Sie knotet den Anfang des Fadens an der Tür fest und macht sich auf den Weg in einen der Gänge...


Iris von Ira's Selfmade meinte dann:


Da hört sie weiter hinten wieder dieses Geräusch! Sie hat Angst (ein bisschen), doch neugierig ist sie auch. Die Gänge sind kalt und feucht und riechen ein wenig muffig.
Wäre sie doch lieber auf der Couch geblieben, eingekuschelt in ihren schönen Memory-Quilt! Doch es ist auch spannend, sie hat Sorge, dass der Bindfaden reißt. Ganz vorsichtig macht sie sich trotzdem weiter auf den Weg.


Und Rea von Yariki brachte dann das aufregende Ende ...


Ihr ist richtig mulmig zumute und kalter Schweiß bildet sich auf ihrer Stirn. Sie kommt dem Geräusch immer näher.
Als sie um eine Ecke biegt, bleibt ihr fast das Herz stehen und vor lauter Schreck fällt ihr die Kerze aus der Hand und geht zischend aus.
Sie drückt sich an die feuchte Wand, ihre Knie schlottern vor lauter Angst. "Warum nur muss ich immer allem auf den Grund gehen? Das wars mit mir. Aus, Ende." denkt sie in totaler Panik. Sie hält den Atem an, als zwei glühende Augen immer näher auf sie zu kommen. Sie schreit auf, als etwas Kaltes und Nasses ihr Gesicht berührt und schlägt wild um sich.
Total verwirrt und schweißgebadet reißt sie die Augen auf und...
... sieht direkt in die orange-gelben Augen ihres Katers. Der sitzt neben ihrem Kissen und sieht sie anklagend an, weil noch kein Fressen im Napf ist.
"Nur ein Traum, das war alles nur ein Traum" flüstert sie leise, setzt ihre Brille auf, schlüpft in ihre Pantoffeln und macht ein paar Schritte zum Fenster. Sie öffnet es und atmet den salzigen Duft vom Meer tief ein. Sie streicht sich die Haare aus den Augen, schüttelt sich und entdeckt plötzlich den zerknüllten Zettel, mit einer Skizze von ihr. "Was?!"




Miau ;-)




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Und für alle, die nun Teil 2 lesen möchten ... der kann mit diesem Link direkt zum Anfang der Fortsetzung springen: Teil 2

Liebe Grüße, Petra                           

Kommentare:

  1. Waaaaaah, jetzt wo es spannend wird ist es aus???? Das könnt ihr doch nicht machen. Los schnell, weiter schreiben. Wie kann das sein? Sie schläft, träumt und doch ist sie Zeichnung da. Aaaaah

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  2. Großartige Teamarbeit! Hat Spaß gemacht die Geschichte zu lesen. spannend War sie ausserdem!!!

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  3. eine großartige Teamarbeit von euch,
    bitte richte allen meinen Glückwunsch zu eurer Gabe aus - ich bin ja nicht bei FB
    gespannt bin ich schon wie es weitergeht !!!
    LG hellerlittle

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