Donnerstag, 6. Februar 2020

Erdmännchen in Nürnberg


Guten Morgen!

Die Tiere, die ich Euch heute aus dem Tiergarten Nürnberg vorstellen möchte, sind Raubtiere!
Ja, auch wenn sie wirklich richtig schnuckelig sind ;-)


Wusstet Ihr es?

Erdmännchen gehören biologisch gesehen zu den Schleichkatzen,
sind aber eher mit Bären und Hyänen verwandt.

Ganz genau gehören sie zur Familie der Mangusten
und sind mit den Mardern verwandt.




Die typische Haltung eines Erdmännchens in "Wächterstellung" ist auf den Hinterbeinen,
den Blick achtsam in alle Richtungen schweifen lassen,
um die anderen, die grad am Bau arbeiten oder fressen, direkt warnen zu können,
wenn Gefahr droht.

Da sie Raubtiere sind, fressen sie nicht nur -wie manch einer glaubt- Insekten wie Würmer, Spinnen usw., sondern auch Eidechsen, Skorpione, Schlangen, Eier und kleine Vögel.
Letzteres hat vor einiger Zeit bei einem Foto des Zoos Dortmund einen regelrechten Shitstorm ausgelöst, denn sie zeigten auf ihrer Facebookseite genau das.
Sie wollten nicht provozieren, sondern informieren! Und das finde ich gut!
Denn es gibt wirklich noch so viele Menschen, die meinen, diese schnuckeligen Tierchen wären Müsliliebhaber oder würden sich nur von Pflanzen, Wurzeln und sowas ernähren.



Aufgrund ihre Fellfarbe sind sie super in ihren Lebensräumen getarnt ...


Erdmännchen werden auch "Scharrtiere" genannt,
weil sie mit ihren starken Krallen auf dem Boden herumscharren.

Sie werden bis zu 30 cm lang und haben einen fast ebenso langen buschigen Schwanz.
Das Gewicht der gar nicht soooo kleinen Tierchen reicht von 600 g bis 900 g.

Erdmännchen werden in freier Wildbahn ca. bis 6 Jahre alt und
leben ihr Leben lang in ihrer Familie. Die verschiedenen Familien bilden eine Kolonie und diese kann schon mal bis zu 30 Tiere haben. 



Sie leben nach dem Motto:
Nur wenn wir zusammenhalten und uns umeinander kümmern,
können wir überleben!

So ... das war es für heute schon wieder ...

ich hoffe, Euch gefällt meine Reise durch den Nürnberger Tiergarten :-)







Liebe Grüße, Petra                           

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