Freitag, 27. März 2020

Metallschrank mit Schiebetüren ❤


Guten Morgen :-)

Neue Möbel gibt es bei uns nur selten, da wir ja eigentlich immer aus Bestehendem etwas neues bauen oder das Bestehende irgendwie umbauen, damit es unseren Wünschen entspricht.


Ich glaube, es heisst nachhaltig leben ... ;-)


Das, was also seit einiger Zeit als Popaganda durch die Medien läuft, leben wir schon seit ... puuuh ... eigentlich schon immer. Deswegen können wir das echt nur unterstützen! Diese Wegwerfmentalität ist nicht unser Dingen. 

Doch diesen Schrank sah ich vor einiger Zeit und musste ihn haben. Nun hängt er auch an seinem Platz und ist auch bestückt. 



Meine Kalender der letzten Jahre haben jetzt ihren Platz gefunden ❤



Und auch unser Simon hat wieder seinen Platz gefunden ❤
Manchem mag es komisch vorkommen, dass wir Simon nirgendwo begraben haben, sondern ihn stattdessen weiterhin bei uns haben ... doch da wir wissen, dass wir nicht hier wohnen bleiben und wir aber noch nicht wissen, wo wir mal "landen" werden, war es für uns klar, dass Simon bei uns bleiben soll.


Und dieses geniale Kunstwerk hatte es auch nicht einfach in den letzten Jahren ;-)
Es stand mal dort mal da und suchte die ganze DEN Platz.
Doch damit ist nun auch Schluss!


Natürlich muss auch ein wenig Beleuchtung sein :-)
Irgendwann in der Weihnachtszeit entdeckte ich dieses Seil mit eingebauter Lichterkette und es war wie gemacht für meine Garnrolle, die ich schon lange als besondere Deko nutzte.
Das Apothekerglas hab ich mal von unserer Tochter geschenkt bekommen und ich liebe es ❤


Hach ... ich mag das alles so gern und freu mich echt total ... merkt man gar nicht ... oder ;-)




Liebe Grüße, Petra                           

Dienstag, 24. März 2020

Schlafzimmer Teil 2


Mein Projekt Schlafzimmer stockt nun ein wenig, weil ich 1. so wenig wie möglich das Haus verlasse und 2. die Geschäfte, die ich "bräuchte" sowieso geschlossen haben. Deswegen hier mal der Zwischenstand ... für die Neugierigen unter Euch ;-)

Es fehlt noch so einiges ...
z.B. Bilder und ein selbstgebautes Bilderboard
sowie selbstgebaute Lampen.
Aber kommt Zeit, 
dann kommt das alles noch :-)



Meinen neuen Nachtschrank habe ich nach Maisons in die Filiale schicken lassen und dort wartet er nun darauf, dass sich dieser Coronavirus endlich in Luft auflöst. Ich weiss, das wird leider nicht passieren, aber nunja ... träumen darf man ja ... oder? ;-)
Bestellt hatte ich ihn schon vor der Krise und wenn ich mich nicht an meine -schon zu dem Zeitpunkt- selbst vergebene Kontaktsperre gehalten hätte, wäre er auch schon hier. Maisons hat mir aber versprochen, dass er brav in der Filiale auf mich wartet ❤

So wird er aussehen:



Und seht Ihr diese geniale Lampe? Die haben wir gesehen und uns war beiden direkt klar:
DAS werden unsere Nachttischlampen ... haaaach ... ich liebe sie!
Wenn unsere selbstgebauten Lampen fertig sind, zeig ich diese hier aber auch nochmal in einem extra Beitrag, denn das haben sie sich verdient *lach*

Vor langer Zeit habe ich eine Tasche genäht, die ich aber mittlerweile umgeändert habe.
So sah sie aus:

Diese Klappe vorn störte mich nach einiger Zeit und sie machte auch die Tasche zu schwer. Wirklich benutzt hab ich die Fächer darin sowieso nicht und so baute ich sie letztes Jahr kurzerhand wieder ab. Ich nähte stattdessen eine einfache Klappe dran ... ohne Fächer o.ä. . Nur einen Magnetverschluss und seitdem ist das meine Lieblingstasche geworden ;-)

Jetzt hatte ich aber diese schwere Klappe und wusste nicht wirklich, was damit anzufangen.
Beim Aufräumen fiel sie mir jetzt in die Hände und siehe da ... Idee!

Mit 2 Schrauben ans Bett geschraubt, hab ich da nun ein Fach für Handy, Lesebrille oder was auch immer. Und ich glaube nicht, dass ich es abmontiere, wenn mein Nachtschrank dann irgendwann eingezogen ist, denn es gefällt mir richtig gut :-)


Kleiderschrank passt nicht in unser neues Schlafzimmer (ist ja nur runde 12 qm gross!), 
also kamen in die Ecke noch 1,5 Billys. Jahaaa ... ein paar Bücher besitzen wir noch ;-)
Es waren mal einige mehr, aber aufgrund von Platzmangel und Interessenveränderungen haben wir uns im Laufe der Zeit doch von vielen getrennt.
Aber diese hier bleiben ... da kann kommen, was will!



Habt einen kreativen Tag Ihr Lieben!

Eure Petra                           

Montag, 23. März 2020

Geparden in Nürnberg


Hallöchen mal wieder aus dem Nürnberger Zoo ...

natürlich nur virtuell ;-)



Die beiden Geparden waren so tiefenentspannt,
das war richtig ansteckend :-)

Deren Gelände ist von schräg oben einzusehen ... vielleicht liegt es daran?!
Die Größe ist sicherlich nicht riesig ... aber dennoch nett gemacht.
Da habe ich wirklich schon viiiel kleinere Gehege gesehen,
die nicht so schön angelegt sind.

Ich weiss: schlimmer geht immer,
aber im Vergleich haben die 2 es hier schon nicht schlecht.







Bis demnächst,

Eure Petra                           

Sonntag, 22. März 2020

Gläser und Flaschen dekorieren ... ganz einfach


Heute melde ich mich mit einem etwas anderen Beschäftigungstipp ;-)

Ich habe immer alles mögliche an Dekokies, Sand und anderem Dekokram für die verschiedenen Jahreszeiten daheim. Denn bei mir ist es grundsätzlich so: ich habe JETZT eine Idee und möchte dann nicht erst einkaufen gehen, sondern es dann auch direkt umsetzen.
Dieses ganze Zeug nimmt natürlich auch Platz in meinen Schränken weg
und Platz ist bei uns hier ja Mangelware.   

Zusätzlich lieb ich Dekoflaschen und Glaswaren. Sie stehen meist auch im Regal oder Schrank und warten auf ihre Bestimmung.

Letztens hab ich dann beides kombiniert und bin da richtig glücklich drüber :-)


Auch kleinere Dekoobjekte, die mittlerweile ganz hinten im Schrank stehen, weil Ihr keine Lust habt, so viel Staub zu putzen, könnt Ihr damit ein neues Leben schenken. Diese Pilze gehören zB immer ab August zu meiner Deko. Entweder auf der Fensterbank oder im Regal oder auch auf dem Tisch. Ich mag sie total, aber sie gehen auch gern neben anderen Sachen einfach unter.
In dem Glas nun nicht mehr ...




Was Du brauchst:


  • Stoffreste, Schere
Hast Du sowas nicht, dann können auch Tischdecken, die Du nicht mehr auf Deinem Tisch haben willst, oder Jeanshosen usw. in Quadrate oder Kreise zerschnitten werden. Auch Servietten eignen sich hervorragend!

Das Maß richtet sich nach der Öffnung, die Du verschliessen möchtest. Probier es mit einem Küchentuch aus, dann siehst Du am besten, wie es Dir gefällt.


  • Gläser, Glasflaschen (optional Klebeband, Korken)
Hast Du keine Dekogläser daheim, eignen sich auch Marmeladengläser, Senfgläser, Wasserflaschen usw. ... natürlich sauber und trocken ;-)

Sie brauchen nicht unbedingt einen Deckel haben!
Man kann sie auch mit Klebeband oben verschliessen, dann rieselt auch nichts raus, wenn es mal umfällt (ist bei Sand sehr vorteilhaft)



  • Bänder (egal, ob Gummiband, Paketband, Webband oder was auch immer)
Um das Stoffquadrat da zu halten, wo es sein soll, brauchst Du ein Band. Was Du da nimmst, ist Deinem Geschmack überlassen, was Du daheim hast und wie dicht es am Ende sein soll.



  • optional Trichter, Pinzette, Doppelklebeband, Heißklebepistole






Und jetzt wünsch ich Dir einen tollen Sonntag und viel Spass beim Aufräumen und Dekorieren :-)

Liebe Grüße, Petra                           

Samstag, 21. März 2020

Kommode: aus 3en, mach eine!

Kommode selber bauen ... leicht gemacht ;-)


Durch Sohnemanns Auszug hatten wir ein Bett übrig, was auseinandergebaut wurde. (Das Holz kann man bestimmt noch gebrauchen!)
Zu diesem Bett gehörten 3 solche kleineren Kommoden, die zusätzliche Aufbewahrung unterm Bett boten. Die wurden natürlich nicht auseinandergebaut! Zwei haben je 2 Schubladen und das 3. Teil ist offen und hat nur einen Einlegeboden.





Fotos vom making-off hab ich leider nicht ... ich war im Bauwahn, da ist es mir durchgerutscht. Aber das ist wirklich so einfach, dass sich das auch sicherlich jeder vorstellen kann.


Dadurch, dass die 3 Kästen alle gleich gross sind, war es wirklich ganz einfach:



Erst hab ich alle 3 Kisten Grau gestrichen und schwarz gewachst. Rückwand der einen Box repariert und dann die 3 Teile innen aneinandergeschraubt. Innen, weil ich aussen diese Schrauben nicht sehen wollte. Nächstesmal würde ich erst alles zusammenschrauben und dann farblich gestalten. Aber man lernt ja immer wieder was dazu *grins*

Als nächstes habe ich mir aus einem alten Balken die Füsse gesägt, gestrichen, gewachst und montiert. Natürlich so montiert, dass ich sie auch wieder abbekomme: Loch durchgebohrt und Schraube tief versenkt. Denn man weiss ja nie! Vielleicht kommen da doch noch dicke Räder drunter. Ich bin da ja immer sehr flexibel *lach*


So ... und nun wollte ich eigentlich das noch nicht gestrichene Holz farblich anders beizen, aber da kam mir Frau Corona dazwischen. Die Baumärkte hatten zwar noch auf, aber ich wollte nicht zu denen gehören, über die ich mich so aufrege. Ich wollte meinen Schrank nur mit den Mitteln bauen, welche ich daheim habe.
Vielleicht mach ich das später noch ... oder auch nicht ... ich weiss es noch nicht.

Also hab ich dann als nächstes stundenlang meine Schablonen gesucht! Denn meine Werkstatt gleicht ja zur Zeit eher einem Truppenübungsplatz als einem aufgeräumten Zimmer. Endlich gefunden, musste ich mich entscheiden, was mir bei sowas immer superschwer fällt: was soll denn überhaupt auf die Schubladen? So ist das, wenn man zu viel Auswahl hat ;-) Entschieden habe ich mich dann für einfache Zahlen, die ich dann mit Tafellack und Schablone aufbrachte.



Und heute hab ich dann wieder suchen müssen *soifz* Ich wusste, dass ich vor einiger Zeit diese Etikettenhalter gekauft hatte, die man von Apothekerschränken kennt. Nur ... wo hab ich sie hingeräumt??? Joah ... natürlich dann auch gefunden, denn auch wenn es grad eine chaotische Werkstatt ist, so geht ja nichts verloren. 


Und nachdem ich ihn nun eingeräumt habe, kann ich auch später die Schilder beschriften :-)
Es wird mein Fotoschrank und damit ich alles beisammen habe, gehört natürlich auch mein Stativ irgendwie dazu. Nur wie? Es ist zu lang! Es passt weder ins offene Fach noch in eine Schublade. Also hab ich in meinem Haken- und Knopfkoffer gewühlt und siehe da ... genau DEN passenden "Aufhänger" gefunden. 


So ... uuund fertig :-)




Und wenn diese Coronakrise nicht mehr die Welt beherrscht und man wieder ohne Bedenken einen Baumarkt aufsuchen kann, werde ich noch Holz kaufen und eine Platte für oben drauf bauen.
Da fehlt mir noch ein vernünftiger Abschluss. Und dann kommen da noch Leisten auf die Verbindungen der 3 Kommoden. Mal sehen, was ich da nehme ... ich glaube aber, da kommt dann schwarzer Stahl hin, so wie wir ihn auch an die Wand gemacht haben.

Aber bis jetzt - mit nur vorhandenen Mitteln bearbeitet - finde ich diese Kommode gar nicht mal so schlecht ... vor allem wirklich praktisch Raum schaffend! :-)





Na ... habt Ihr nun auch Lust bekommen, was zu bauen? Ja dann los!

Liebe Grüße, Petra                           

Freitag, 20. März 2020

Teil 1: Schlafzimmerwände

Seit Anfang Februar bin ich hier daheim am aufräumen, umräumen, innerhalb der Wohnung am umziehen. Unser Sohn ist ja ausgezogen und somit musste es nun einfach sein, dass ich hier umorganisiere.

Bisher hatten wir in unserer Wohnung den allerkleinsten Raum als Schlafzimmer. Es passte tatsächlich grad unser 180iger Bett hinein und 2,5 Billy-Regale. Ich krabbelte seit ca. 10 Jahren immer nur vom Fussende aus in mein Bett und mein Mann konnte zwar so wie man es kennt in sein Bett, aber hatte dafür nur ca. 40 cm Platz, was echt nicht viel ist. Die Zimmertür hatten wir durch eine Scheunentür ersetzt, weil es anders einfach nicht funktionierte. Unser grosses schwarzes Schaf, unser Briard Hari, hatte auch noch seinen Nachtschlafplatz in dem Räumchen, so dass das Bettenbeziehen usw. wirklich immer Horror war.

Hört sich wie jammern an, aber ist gar nicht so gemeint!
Gern haben wir -schon immer- unseren Kindern die schöneren und grösseren Räume gegeben. Das war uns immer wichtiger als das wir nur zum Schlafen so viel Platz wegnahmen.

Nun sieht es aber anders aus!
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mich nicht jetzt über mehr Platz freue. Unsere Kinder sind erwachsen, stehen auf ihren eigenen Beinen ... sind tolle Menschen geworden und ich weiss, dass wir immer noch zusammenhalten werden ... egal, ob wir in einem Hause wohnen oder nicht ❤ Und deswegen "darf" ich mich auch nun darüber freuen, hat meine Familie gesagt.

Als erstes habe ich also das Zimmer von unserem Sohn renoviert. Da sollte ja jetzt unser Schlafzimmer rein und es sollte so ganz anders werden als bisher.

So tapezierte ich die eine Wand mit einer total genialen Maueroptik-Tapete:


Grundsätzlich habe ich während meiner Ausbildung auch das Tapezieren gelernt, aber das war wirklich nie etwas, was ich gern gemacht habe. Nach Möglichkeit habe ich das immer anderen überlassen *grins* und habe lieber gestrichen. Da mein Mann aber auch nicht gern tapezierte, haben wir seit mehr als 25 Jahren nur Raufasertapete oder Rauputz an den Wänden gehabt.

Ich gebe zu, ich hatte ein wenig Angst vor dieser Tapete, aber es klappte super. Man sieht nur aus bestimmten Winkeln die Naht bzw. Stosskanten und auch der Zuschnitt klappte echt gut. Ich war aber auch froh, dass ich auf dem Boden so viel Platz hatte, dass ich dort die Bahnen aneinanderlegen und zuschneiden konnte. Anders wäre es wirklich eine Katastrophe geworden.

Die anderen Wände hab ich mit der Farbe "Plüschgrau" gestrichen und die Decke in Weiss, genauso auch den 10-cm-Streifen zwischen Decke und Plüschgrau.


Immer, wenn mein Mann von der Arbeit kam, war wieder was anderes geschafft *lach*

An einem Teil der Wand haben wir schon vor Jahren Laminat an die Wand montiert.
Damals suchten wir verzweifelt nach einer schönen UND nicht sooo teuren Alternative zur Tapete ... gab es nicht und deswegen war Laminat dann unsere Lösung. Zumal es uns schon als Wandschutz vor mehr als 20 Jahren half (unser Simon hatte da eine Ecke in unserer alten Wohnung, wo er am liebsten lag und genau so sah dann auch die Wand aus. Dann kam Laminat dahin und ich konnte es regelmässig abwaschen) und wir nur gute Erfahrungen damit gemacht haben.
Diese Vertäfelung blieb dran und passt farblich hervorragend zum Rest.



Und jetzt geh ich weiter renovieren und hoffe, Ihr sucht Euch auch ZUHAUSE eine Beschäftigung ;-)

Liebe Grüße, Petra                           

Bleibt daheim!

oooohmann ... Corona beherrscht die Welt! Ich möchte da auch gar nicht viel drüber schreiben,
aber ein wenig muss ich doch los werden.



An die, die nicht arbeiten oder sich medizinisch versorgen lassen müssen: 

bleibt daheim!!!


Die Gründe dafür zähle ich nun nicht auf, die sind minütlich überall zu hören und zu lesen!

Hier mal ein paar Ideen für Euch, was Ihr machen könntet:

  1. Macht Euren Frühjahrsputz ... vielleicht mal noch gründlicher als sonst!
  2. Sortiert Eure Sachen aus. Nach Corona wird nämlich die nächste Krise folgen: Menschen, die auf Spenden usw. angewiesen sind, weil sie keinen Job mehr haben. 
  3. Spielt, tobt und lernt mal wieder, Euch miteinander zu beschäftigen ... vor allem mit Euren Kindern!


Und meinen Punkt 3 hab ich wirklich ganz bewusst geschrieben, denn ich bin wirklich erschrocken, wieviele Menschen sich beklagen, dass sie nicht wissen, wie sie ihre Kinder beschäftigen sollen!
Unglaublich ... ehrlich. Da kommen dann Sprüche wie "was sollen wir nur tun? Die Spielplätze sind geschlossen!" oder "mein Kind nervt mich damit, dass ich ihm was vorlesen soll". Ganz ehrlich? Meine gute Erziehung erlaubt es mir nicht, wirklich das dazu zu sagen bzw. zu schreiben, was mir durch den Kopf geht.

So ... das war es dann nun auch schon von mir zum Thema Coronavirus.
Ich habe nämlich jetzt mal Dinge geschafft, die ich Euch leider noch nicht komplett fertig zeigen kann (eben weil ich zuhause bleibe und mir nicht das fehlende Material kaufen gehe),
aber das seht Ihr ja dann im nächsten Beitrag ;-)

Abbildung des Coronavirus


Und jetzt wünsch ich jedem von Euch: bleibt gesund!

Liebe Grüße, Petra                           

Mittwoch, 19. Februar 2020

Skarabaerus sacer ... oder auch Mistkäfer genannt ;-)

Krabbeltiere sind einfach nicht mein Dingen ... zumindest nicht in meinem Zuhause.


In der Natur oder Zoos usw. schau ich sie mir dagegen sehr gern an und find es sogar faszinierend, wie das Zusammenleben funktioniert, wie sie sich anpassen, wie stark sie sind und überhaupt ... wie sie seit zig Jahrtausenden (über-)leben!

Ich bin ein bekennendes Stadtkind und habe aber seit einigen Jahren einen Garten. Was da so alles lebt, das möchte ich gar nicht wirklich wissen ;-) Die Krabbeltiere, die ich da schon gesehen habe, reichen mir vollkommen. Die Gartenarbeit mache ich grundsätzlich mit Handschuhen. Denn dann hab ich auch kein Problem damit, einen Regenwurm zu nehmen und ihn vor dem nächsten Spatenstich zu retten.


Im Tiergarten Nürnberg haben sie ein "Wüstenhaus", in dem Mistkäfer und andere Tierchen leben ... frei. Ihr Radius ist nur begrenzt von den Mauern des Hauses. Durch dieses haus kann man durchgehen und wenn man Glück hat, dann sieht man sie direkt vor sich auf dem Weg ...
die Riesenmistkäfer! 

Ich hatte meine Superkamera dabei und wollte mal deren Perspektive einfangen. Kniete mich also hin und legte die Kamera auf den Boden. Der Käfer, der eigentlich auf dem Weg zum Misthaufen war, erstarrte kurz und drehte sich um. Er nahm geradewegs Kurs auf mich! Okay ... vielleicht eher auf die Kamera, aber die hatte ich ja direkt bei mir liegen. 

Leider konnte ich mich dann nicht mehr soooo gut auf das Fokussieren konzentrieren, denn das Krabbeltier war echt gross und es wurde immer schneller 👀

Seit 2018 leben 398 dieser Mistkäfer im Wüstenhaus. Sie sind ca. 2-3 cm gross (wirklich riesig, wenn man grad auf der Erde kniet und einer auf einen zugeeilt kommt!) und kommen aus Nordafrika. Im alten Ägypten wurden diese Käferart als Glückskäfer (Skarabäen) und Heilige Pillendreher abgebildet und verehrt.

Wieso muss ich nun beim Schreiben an den Film "Die Mumie" denken?! *grins*

Hier ist also der Skarabäus, der mich "angegriffen" hat ...





Liebe Grüße, Petra                           

Freitag, 14. Februar 2020

Zebras in Nürnberg



Schwarz-Weiß oder Weiß-schwarz?

Diese Frage stellt sich mir immer wieder, wenn ich Zebras sehe.
Wobei sie gar nicht wirklich Schwarz und Weiß sind, sondern auch mal gelblich oder bräunlich.

Wieso sie Streifen haben, ist noch nicht wirklich eindeutig erforscht. Feststeht aber wohl, dass es auf alle Fälle ein klasse Insektenschutz ist. Zebras werden nicht so viel gestochen und gebissen wie andere Tiere in der freien Wildbahn. Interessant ... oder? Vielleicht sollte ich dann demnächst im Sommer lieber Streifen tragen? Vielleicht lassen die Mücken und Wespen mich ja dann auch in Ruhe *lach*


Zusätzlich dient das Streifenmuster aber auch dazu, dass sich die Artgenossen erkennen. Wie ein Strichcode oder Fingerabdruck ist jedes Muster anders. 

Im Tiergarten Nürnberg leben 2 Zebraarten ... die Böhm-Zebras und die Grevy-Zebras.

Wie sie sich unterscheiden? Da gibt es zum einen die Breite ihrer Streifen bzw. das Muster als solches und noch einiges mehr: Lebensraum, Grösse, Nahrung, soziales Miteinander usw.


Die Böhmzebras 


Sie leben in der Savanne in Ost- und Südafrika.

Ihre Nahrung besteht aus Gräsern, Kräutern, Rinde und Blättern.

Gross sind sie auch nicht wirklich, denn die Hengste werden nur maximal 1,40 m hoch (Schulterhöhe) und 350 kg schwer und die Stuten sogar nur bis 1,25 m und 300 kg schwer.
Damit gehören sie zu den kleinsten Unterarten der Steppenzebras.

Sie leben in Herden bis zu 20 Tieren und durch das Streifenmuster verschmelzen die einzelnen Tiere zu einem grossen und das bietet in der Savanne einen guten Schutz gegen Fressfeinde.
Wenn sie flüchten müssen, können sie bis zu 60 km/h schnell werden.

Ihr Bestand ist -zumindest heute- nicht gefährdet.
Ich hoffe, das bleibt auch so!


Schaut mal, wie genau die Färbung des Fells in die stehende Mähne übergeht ... ich finde das immer wieder faszinierend.

Die Streifen sind wie zweigeteilt ... als ob sich die Natur da nicht sicher war, ob lieber vertikal oder horizontal. 


Die Grevyzebras


Diese Art ist die grösstlebende Einhuferart und
ihr natürlicher Lebensraum sind die Halbwüsten und Trockensavannen im nordöstlichen Afrika. 

Sie können bis zu 430 kg wiegen, werden bis 2,60 m lang und das Schultermaß ist bis 1,60 m hoch.

Anders als die Böhmzebras leben sie nicht in grossen Herden. Die engste soziale Bindung haben bei ihnen die Mütter und ihr Nachwuchs. Die Hengste leben meist als Einzelgänger und verteidigen ihr Areal gegen andere Hengste. 

Die Grevyzebras haben das schmalste und dichteste Streifenmuster aller Zebraarten.

Leider sind sie stark gefährdet. Der Mensch hat es in den letzten 25 Jahren geschafft, durch die Zerstörung ihres Lebensraumes und Wilderei den Bestand in Freiheit von über 20.000 Tieren auf weit unter 2.000 zu verringern. 
Sie wurden wegen ihrem Fell gejagt oder auch, weil die Menschen dachten, sie wären Nahrungskonkurrenten ihrer Rinder usw. Dabei besteht ihre Hauptnahrung aus Gräsern, die für die Rinder eher unverdaulich sind. 







Der Mensch ist und bleibt einfach das grösste Raubtier.
Ich weiss, es gibt viele Zoogegner. Doch so lange sich der Mensch in der Natur ausbreitet und die Lebensräume zerstört, Tiere jagt, sogar Trophäenreisen von Veranstaltern angeboten werden, ist ein Zoo, in dem versucht wird, die Tiere artgerecht zu halten, die einzige Möglichkeit, Tiere vor dem Aussterben zu bewahren. Das ist traurig ... sehr traurig sogar! Aber ich glaube, es gibt noch nicht genug Menschen, die wirklich umdenken. 

Als mein Sohn und ich im Tiergarten Nürnberg waren, startete dort grad eine Aktion von Greenpeace. Sie sammelten Unterschriften für die Pinguine. Natürlich haben wir auch unterschrieben und ich kam mit einem Aktivisten ins Gespräch. Denn ich wunderte mich schon darüber, dass Greenpeace IN einem Zoo die Aktion startet. Zoos? Tiergärten? Der junge Mann erzählte mir aber dann, dass genau dieses Thema auch innerhalb von Greenpeace mehrere Lager habe und da viel drüber diskutiert werden würde.
Ausserdem wären die Besucher eines Zoos sicherlich entspannter unterwegs als die gestressten Innenstadtshopper und würden deswegen sehr gern eine Unterschrift geben.

Ich konnte ihm nur zustimmen und finde es grossartig, was Greenpeace und all die anderen Organisationen auf die Beine stellen, um die Menschen zum Umdenken zu animieren. 

Denkt daran, wenn Ihr demnächst durch die Innenstadt hetzt und Ihr werdet von Greenpeace oder einer anderen Organisation nett angesprochen und vielleicht um eine Unterschrift gebeten. Redet mit den Menschen und versteht, was dahintersteckt. Und auch wenn sich nicht jeder so aktiv am Schutz unserer Erde beteiligen kann wie diese Organisationen, so kann doch jeder durch Mit- und Umdenken und durch seine Unterschrift dafür sorgen, dass etwas passiert.


Liebe Grüße, Petra                           

Montag, 10. Februar 2020

Rindviecher und mehr ;-)


Montag! Ein neuer Tag, eine neue Woche!
Und sie beginnt bei mir mit Rindviechern *grins*

Ich lasse mal jeglichen weiteren Kommentar weg ...


















Und jetzt wünsch ich Dir einen tollen Tag :-)

Liebe Grüße, Petra